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Neuigkeiten und Änderungen auf dem Münchner Oktoberfest

Auf geht's zur Wiesn 2008

Oktoberfest Bedienung16 Tage lang können sich heuer vom 20. September bis zum 05. Oktober Oktoberfest-Fans und solche, die es werden wollen, auf dem größten Volksfest der Welt amüsieren.

Gestartet wird die Wiesn mit dem berühmten Ausruf “O’zapft is!” des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude beim traditionellen Fassanstich am Samstag, 20. September 2008, 12.00 Uhr in der Schottenhamel-Festhalle.

Seinen Ursprung fand das Oktoberfest anno 1810 in den Hochzeitsfeierlichkeiten des Kronprinzen Ludwig, des späteren König Ludwig I. von Bayern, und der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Nach ihr ist auch das Festgelände mitten in der Stadt benannt: die Theresienwiese, von den Ein-heimischen liebevoll zur „Wiesn“ verkürzt. 24 Oktoberfeste mussten bisher ausfallen – in den Kriegs- und Nachkriegsjahren, wegen Cholera-Epidemien in den Jahren 1854 und 1873.

Heuer wird zum 175. Mal unterhalb der Bavaria wieder Lebenslust und Lebensfreude zu spüren sein, wenn es heißt, „Auf geht’s zur Wiesn!“.

Gefeiert wird dieses Jubiläum nicht, da München in diesem Jahr bereits seinen 850. Stadtgeburtstag mit zahlreichen Festivitäten und Bürgeraktionen begangen hat und im Jahr 2010 das große Jubiläum "200 Jahre Münchner Oktoberfest" ansteht.

Das Festgelände erstreckt sich in diesem Jahr als „Kleine Wiesn“ über eine Fläche von 26 Hektar, da vom 20. bis 28. September auf dem Südteil der Theresioenwiese das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest (www.zlf.de) stattfindet. 565 Betriebe wurden zugelassen, darunter 79 gastronomische Betriebe, 227 Schausteller, 307 städtische Verkaufseinrichtungen sowie mehrere Servicebetriebe (Elektroinstallation, Zeltbau, usw.). Insgesamt sind rund 12.000 Personen auf dem Oktoberfest beschäftigt.

...aus den Festhallen:Oktoberfestzelt Innenansicht

Hofbräuzelt
Mehr Licht für die Festhalle: Eine Fensterfront wird in die Galerie an der Westseite des Hofbräuzeltes eingebaut.

Essen und Trinken

Kalbs-Kuchl
Kälberne Fleischpflanzerl, knusprige Kalbshaxn, original Münchner Weißwürste oder gar bayerisches Kalb vom Spieß? Leckere Gerichte aus Kalbfleisch nach typisch Münchner Rezepten können in der familienfreundlichen Kalbs-Kuchl der Wirtsleute Siegfried und Sabine Able genossen werden. Das brandneue Nichtraucherfestzelt mit gut 300 Sitzplätzen in Holzhaus-Ambiente lädt zu gemütlicher Geselligkeit ein. Auf Münchner Gastfreundlichkeit, Top Service und hohe Qualität der Zutaten wird größten Wert gelegt.

Zum Stiftl
„Schifoan“ können die Gäste in Lorenz Josef Stiftls nagelneuem Wiesnzelt mit 440 Sitzplätzen nicht, aber mitsingen werden sie bei diesem Wiesn-Schlager sicher: Der Neubau im Landhausstil präsentiert sich innen als rustikale Skihütte. Bei der gemütlicher Einkehr zur Mittagswiesn gibt es günstige Menüs inklusive Getränk. Kulinarisch tischt Familie Stiftl Brathendl und bayrische Schmankerln in bewährter Qualität und zu familienfreundlichen Preisen auf.

Café Mohrenkopf
Das Café, eine Wiesn-Institution seit fast 60 Jahren, kommt heuer in neuem Gewand auf das Oktoberfest. Die Frontfassade des Neubaus, jetzt mit Straßenverkauf, strahlt in Gelb und ist verziert mit Wiesn-Herzln, lachender Torte und – naturgemäß – dem namensgebenden Gebäck, einem „Mohrenkopf“. Familie Wiemes versucht den Spagat zwischen Tradition und Moderne: Die Zuckergussfarben bleu, ecru und rosé dominieren die Gaststube, das Interieur erinnert mit leichter Bestuhlung für 420 Gäste an ein Gartencafé. Hier schmecken die Torten, Kuchen, Ausgezognen und Apfelküchl zu Cappucino, Eiscafé und Co. Auch zum Frühstück bietet sich das Café Mohrenkopf als Treffpunkt an. Flammkuchen, Käseplatte und Gulaschsuppe stehen als herzhafte Schmankerln auf der Speisekarte. Jeder kann hier nach Gusto schlemmen!

Weißbier-Alm
Inmitten der bunter Fahrgeschäfte und Buden ein kühles Weißbier oder eine erfrischende Limonade zu genießen und dem Wiesn-Spektakel rundum zuzusehen, das ist in der Weißbier-Alm von Heinrich und Liselotte Haas heuer möglich. Das massive Holzhaus mit echten Holzschindeln und liebevoller Dekoration mit bäuerlichen Requisiten aus alter Zeit lädt in gepflegter Atmosphäre zu einer kleinen Pause beim Wiesn-Bummel ein. Im Stehausschank an der 11-Meter-Theke werden auch Alkoholfreies und Weißbier-Mischgetränke angeboten.

...bei den Schaustellern:

Psychodelic FahrgeschäftAlpina Bahn
...verspricht Familienspaß als größte und längste transportable Achterbahn ohne Looping weltweit

Psychodelic
...bietet laufrauschhaftes Retro-Vergnügen mit Flower Power-Feeling

Die Wies'n in Zahlen

Das Festgelände
Theresienwiese: 42 Hektar
Oktoberfest-Areal - Große Wiesn: 31 Hektar
Oktoberfest-Areal - Kleine Wiesn mit 26 Hektar [alle vier Jahre , wenn das Gelände mit dem Zentralen Landwirtschaftsfest (ZLF) geteilt wird]

Bewerber 2008

insgesamt: 1.429
zugelassen: 565
Marktkaufleute: 307
Schausteller: rund 227
Gastronomiebetriebe: 83 (davon 31 mit Sitzplätzen)
Großzelte: 14
Gastronomische Mittelbetriebe: 17

Wiesn-Beschäftigte
rund 8.000 fest angestellte und 4.000 wechselnde Arbeitskräfte

Gastronomische Wiesn-Betriebe
Sitzplätze (gesamt): rund 100.000
Größte Festhalle (incl. Garten): Hofbräu (10.000 Sitzplätze)
Kleinste Gastro-Betriebe: Café Schiebl (60 Sitzplätze)

Bierpreis
2008: 7,80 € - 8,30 € (2007: 7,30 € - 7,90 €)

Toilettenanlagen
ca. 964 „Sitzplätze
878 Meter „Stehplätze“
17 behindertengerechte Toiletten
Alle Toiletten sind kostenlos zu benützen.

Blick zurück zur Wiesn 2007
Da im Jahr 2006 das Oktoberfest (Große Wiesn) wegen des Feiertags 03. Oktober zwei Tage länger dauerte, gibt es keine Vergleichszahlen.
Besucher: 6,2 Millionen
Bierausschank: 6,9 Millionen Maß
Brathendlverzehr: 521.873 Stück
Schweinshax"n: 58.446 Stück
Ochsen: 104 Stück
Stromverbrauch: 2,7 Mio Kilowatt
Erdgasverbrauch; 197.126 Kubikmeter
Wasserverbrauch: 104.531 Kubikmeter
Abfall: 764 Tonnen Restmüll
43 Tonnen Altpapier
265 Tonnen Speisereste/Knochen
Fundsachen: 4.400 darunter u.a. 1.600 Kleidungsstücke, 600 Ausweise und Kreditkarten, 370 Geldbörsen, 350 Schlüssel, 350 Regenschirme, 280 Taschen, Rucksäcke, und Beutel, 250 Brillen, 220 Mobiltelefone, 90 Schmuckstücke und Uhren sowie 70 Fotoapparate und Zubehör. Kuriosa: Vier "Gebisse, 7 Paar Schuhe und 6 einzelne Schuhe, ein Dirndl. Die Aushändigungsquote lag bei 19 Prozent.

Fundsachen
4.400 darunter u.a. 1.600 Kleidungsstücke, 600 Ausweise und Kreditkarten, 370 Geldbörsen, 350 Schlüssel, 350 Regenschirme, 280 Taschen, Rucksäcke, und Beutel, 250 Brillen, 220 Mobiltelefone, 90 Schmuckstücke und Uhren sowie 70 Fotoapparate und Zubehör. Kuriosa: Vier "Gebisse, 7 Paar Schuhe und 6 einzelne Schuhe, ein Dirndl. Die Aushändigungsquote lag bei 19 Prozent. 

 

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