Mittelalterliche Lochgefängnisse

Mittelalterliche Lochgefängnisse

Im Jahre 1322 erwarb die Reichsstadt Nürnberg vom Kloster Heilsbronn dessen Brothaus am Salzmarkt und baute es zum Rathaus um. Da das Rathaus zugleich als Gerichtsstätte diente, wurden die Kellerräume zu den Nürnberger Lochgefängnissen umgewandelt.

Zu sehen sind heute noch zwölf Zellen, die in einer Abmessung von zwei Metern in Länge, Breite und Höhe oftmals mit zwei Gefangenen belegt waren.

Augenscheinlich waren bestimmte Zellen für besondere Missetäter gedacht: Nummer elf zeigt einen roten Hahn, das Sinnbild der Brandstiftung, die schwarze Katze der zwölften Zelle weist auf Verleumder hin. Die beiden "Bock"- oder "Stock"-Zellen waren Strafräume.

Ein hoher Raum, seiner Ausmaße wegen Kapelle genannt, beherbergte die für das frühere Rechtsverfahren unabdingbare Folterkammer.

Die Lochgefängnisse waren keine Haftanstalt, sondern ein Untersuchungsgefängnis. Nur in Ausnahmefällen verbüßten Verurteilte hier auch ihre Strafen.

AUCH INTERESSANT:


Schlösser und Gärten in Bayern

Mal "wie bei Königs" fühlen? Kein Problem, in Bayern kann man nicht nur in den prachtvollen Schlössern und Parks Ludwigs II. lustwandeln, sondern in vielen weiteren königlichen Residenzen.
> Mehr erfahren

Shopping in Bayern

Ob Einkaufsstraßen, Malls oder Outlet-Center, in Bayern kann man nach Lust und Laune shoppen. Das Angebot ist riesig und enthält natürlich auch typisch Bayerisches wie etwa Lederhosen. Aber Sie wissen ja, Laptops gibt es bei uns auch!
> Mehr erfahren

Ferien auf dem Bauernhof

Raus aufs Land! Selten liegen Erholung und Erlebnis so nah wie auf einem Bauernhof, wo man abseits des Trubels Tieren und der Natur ganz nah sein kann.
> Mehr erfahren

Wellness in Bayern

Gönnen Sie sich eine Auszeit für Körper, Geist und Seele! Nicht nur unzählige Hotels bieten hier Wellness-Pakete an, auch spezielle Einrichtungen, Bäder und Therme laden zum Entspannen ein.
> Mehr erfahren
Copyright 2022 | All Right Reserved