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Viktualienmarkt

Viktualienmarkt

Neben der einheimischen Schweinshax'n findet man nicht nur Köstlichkeiten aus Fernost und exotische Obstsorten, sondern auch Ökowein aus Frankreich und frisch gepressten Apfel-Karotten-Ingwersaft.

Der Viktualienmarkt hat sich vom ursprünglichen Bauernmarkt zum beliebten Einkaufsplatz für Feinschmecker entwickelt. Umfang, Vielfalt und Exklusivität seines Angebotes geben diesem Markt seinen ganz besonderen Flair. Auf einer Gesamtfläche von 22.000 qm werden von 140 Händlern Blumen, exotische Früchte, Wild, Geflügel, Gewürze, Käse, Fisch, Säfte und vieles mehr angeboten. Nirgendwo in München finden sie ein größeres Angebot an frischen Lebensmitteln und Feinkostartikeln. Die Viktualienmarkthändler sind für Sie da im Rahmen der gesetzlichen Öffnungszeiten (Montag - Samstag bis spätestens 20.00 Uhr, Ausnahmen für Blumenhändler, Bäcker und Gastronomie). Übrigens kommt das Wort „Viktualien" vom lateinischen Ausdruck für Lebensmittel.

Außer ein paar Kustermann-Hydranten stehen auf dem Viktualienmarkt sechs unübersehbare Brunnendenkmäler. Das Wasser hat auf diesem Platz schon immer eine Rolle gespielt. Früher flossen, einem weitmaschigen Strickmuster nicht unähnlich, sieben Bäche kreuz und quer als Rinnsale über den Markt.

In München gab es damals übrigens an die 90 Bäche und Seitenarme des Isarkanals. Auf dem Viktualienmarkt mündete der Fischerbach ins Münzbachl, das seinerseits unter der Heiliggeistkirche durchschlüpfte. Das Strohhammerbachl vereinigte sich mit dem Katzenbach, der das Tal überquerte. Der östliche Stadtgrabenbach kreuzte sich mit dem Roßschwemmbach, der sich wiederum in den Pfisterbach (beim Geschäft Kustermann) ergoss. Im Roßschwemmbach wurden ja die betrügerischen Loabeschmiede (Bäcker) untergetaucht. Heute sind alle diese Bäche längst verschwunden.

1907 beabsichtigte man, hier einen gewöhnlichen Brunnen "in ganz einfacher Ausführung" zu errichten, der zusammen mit neu geplanten Verkaufsständen der Stadt "zur Zierde gereichen" sollte. Die Brunnen auf dem Viktualienmarkt stehen also durchaus in der Tradition. Nicht Könige fanden auf dem Denkmalspodest Platz, sondern Volkssänger.

Der Textilkaufmann und Vorsitzende des "Freundeskreises Münchner Volkssänger und Volksschauspieler", Gustl Feldmeier, ergriff die Initiative zur Errichtung der ersten 3 Brunnen, Karl Valentin, Weiß Ferdl und Liesl Karlstadt auf dem Viktualienmarkt, denn, so begründete er: "Hier schlägt das Herz Münchens am stärksten". Später kamen noch die Gedenkbrunnen für die Volkssänger und Komiker Ida Schumacher, Elise Aulinger und Roider Jackl hinzu.
Daneben gibt es auf dem Markt noch einige kleiner Brunnen ohne berühmten Namensgeber.

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