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Oberpfälzer Wald: WandernFernwanderwege durch den Oberpfälzer Wald - Seite 1


Goldene Straße

Ein Wanderweg in Erinnerung an die Goldene Straße Karls IV (1316-1378), der über eine größere Hausmacht als alle seine Vorgänger auf dem römisch-deutschen Kaiserthron verfügte und reicher war als alle Fürsten des Reiches, denen er als böhmischer König angehörte. Er erwarb umfangreiche Gebiete in der „Oberen Pfalz“, die ihm als Landbrücke zu den Reichslanden um Nürnberg dienten. Die Verbindungsstraße Nürnberg-Prag erklärte Karl IV. zur Reichsstraße.

Auf der Fahrt zu Reichstagen und Kaiserwahlen musste die Reichsstraße über Bärnau benutzt werden, die Straße über Waidhaus war verboten, deshalb wird diese auch heute noch als „Verbotene Straße“ bezeichnet. Später als „Goldene Straße“ bezeichnet (Karl IV. reiste 52 mal auf ihr nach Nürnberg), wurde sie mit zahlreichen Amtssitzen und Burgen geschützt. Der Abschnitt Nürnberg-Sulzbach (58 km) wurde vom Fränkischen Albverein markiert, das hier beschriebene Folgestück Sulzbach-Landesgrenze bei Bärnau (90 km) vom Oberpfälzer Waldverein.

Länge: cirka 90 km 

Burgenweg

Burgenland Bayerns, so wird der Oberpfälzer Wald genannt. Der Weg zeigt dem Wanderer, dass dies nicht umsonst so ist. Er erschließt den Burgenreichtum der Region und die herben und zugleich romantischen Tallandschaften der Waldnaab, Pfreimd und Schwarzach. Die Route führt sowohl zu zahlreichen Burgen und Ruinen als auch an Schlössern und Kirchen vorbei.

Ausgedehnte Wälder, romantische Flusstäler wie zum Beispiel das Waldnaab und Pfreimdtal, Felsen und Aussichtspunkte sind weitere Attraktionen der Wanderroute. In Falkenberg und Windischeschenbach ist das Hausbraurecht verbreitet und ein süffiges Getränk mit einer kräftigen Brotzeit wird in zahlreichen Zoiglbierstub’n angeboten. Die im Faltblatt des Oberpfälzer Waldvereins angebotenen Etappen sind durch ihre Länge anspruchsvoll und fordern Kondition.

Länge: cirka 176 km 

Grün-Weiß-Weg

Der Weg ist ein Abschnitt der Ostlinie des Main-Donau-Weges, der vom Fichtelgebirge nach Passau an der Donau führt. Über Ebnath erreicht er den Armesberg (731 m), den Ausgangspunkt des Grün-Weiß-Weges.

Die nun folgende Strecke schätzen Wanderer wegen der einsamen Wälder. Doch auch Freunde von imposanten Ausblicken, zum Beispiel über Flußtäler oder auf die „Fränkische Linie“, eine uralte Hebungslinie des kristallinen Grundgebirges, kommen voll auf ihre Kosten.

Länge: cirka 133 km 

Nurtschweg

Der Nurtschweg ist ein Teil des Europäischen Fernwanderweges E6. Es bestehen gute Verkehrsverbindungen sowohl zum Ausgangspunkt Waldsassen als auch nach Waldmünchen. Die Ortschaften und gewählten Unterkünfte gestatten eine angemessene Einteilung der Etappen, die gesamte Tour ist gut markiert, und es besteht die Möglichkeit des Rucksacktransportes.

Etwa parallel zum Nurtschweg verläuft in der Tschechischen Republik ein Fernwanderweg über den Böhmerwald. Entlang der Grenze bestehen zahlreiche Übergänge, so dass es auch möglich ist, eine oder mehrere Etappen dort zu wandern. Dazu ist beim Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald Landkreis Neustadt an der Waldnaab ein Infoblatt mit genauer Beschreibung und den Öffnungszeiten der Grenzübergänge erhältlich.

Länge: cirka 133 km

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